Multimonitoring: Tipps & Techniken

Warum Multimonitoring sinnvoll ist und welche Probleme auftreten können.

Um bei einer Vielzahl von Desktop-Anwendungen den Überblick zu bewahren, nutzen viele User das Multimonitoring. Wie der Name schon verrät, geht es hier um die Verwendung mehrerer Bildschirme zur Arbeitsoptimierung.

Damit die Mitarbeiter den Arbeitsalltag ohne Kopfschmerzen überstehen (bedingt durch unterschiedliche Formate, Helligkeiten und Auflösungen), gibt es hier ein paar Tipps und Techniken, die beachtet werden sollten.

Da stundenlanges „in den Monitor Starren“ generell Sehstress (Überanstrengung der Augen) erzeugt, ist dies ohnehin ein Thema, dem wir als Nutzer, sei es im Unternehmen oder privat, mehr Aufmerksamkeit schenken sollten.

Multimonitoring: Mehrere Bildschirme für ein besseres Bilderlebnis

Monitore und Technologie

Wie kann man das bessere Bilderlebnis nun bewerkstelligen? Nicht nur die gleiche Technologie, nein im Idealfall sollten es gleich zwei idente, typgleiche Geräte sein.

Nur so kann man die bereits erwähnten Unterschiede in der Darstellung (Auflösung, Größe, Helligkeit, Kontrast, Farben) und in der Bildqualität vermeiden. Die Bildqualität kann bei nicht identen Geräten desselben Herstellers variieren.

Wenn diese Kriterien erfüllt sind und beide Monitore mit der gleichen Auflösung laufen, steht einer aufgeräumten Visualisierung des Desktops nichts mehr im Wege.

Videoausgänge?

Der Teufel steckt jedoch im Detail, denn um die Monitore mit dem gleichen Signal zu versorgen, müssen ausgangsseitig entsprechende Grafikanschlüsse (DVI, HDMI, DisplayPort) vorhanden sein.

Ein im Alltag häufig auftretendes Problem, da viele Desktop-PCs sowie Notebooks nur mit einem bzw. unterschiedlichen Videoausgängen ausgestattet sind.

Für PCs gibt es natürlich entsprechende Grafikkarten zum Einbau, bei Notebooks und Tablets stehen externe Erweiterungen (Dockingstation) mit gleichen Outputs zur Verfügung.

DisplayPort Daisy Chaining

Hat man diese identen Grafikports oder Dockingstations nicht zur Verfügung, kann das sogenannte „Display Port Daisy Chaining“ Abhilfe schaffen.

Eine „Daisy Chain“, zu deutsch Gänseblümchenkette, ist ein in Serie geschalteter Verbund von Hardwarekomponenten, welchen man auch mit Bildschirmen realisieren kann.

Dazu ist der DisplayPort-Standard in der Version 1.2 notwendig.

Die Verkabelung geht vom Client (PC, Notebook, etc…) zum ersten Monitor, von diesem zum zweiten, dritten, usw.

Anhand der folgenden Tabelle ist ersichtlich welche Auflösung mit welcher Anzahl an Monitoren möglich ist. Dies gewährleistet idente Qualität auf allen Bildschirmen.

Wie viele Monitore für welche Auflösung?

Multimonitoring erleichtert das Arbeiten

Ein angenehmer Nebeneffekt ist das weniger auffällige Arrangement der Kabel.

Bei richtiger Wahl werden unterschiedliche Kabellängen und den dadurch vorprogrammierten Kabelsalat vermieden.

Ihre Mitarbeiter sind es wert!

Ein wenig mehr Budget für entsprechende Hardware macht Mitarbeiter glücklich, fördert die Gesundheit und motiviert den Arbeitsplatz sauber zu halten.

Wir lieben effizientes Arbeiten!

Vertrauen Sie bei der Wahl Ihrer IT-Lösungen auf unsere jahrzehntelange Erfahrung von GEKKO und kontaktieren Sie uns noch heute für ein kostenloses Gespräch, bei dem wir gerne sämtliche offenen Fragen klären!

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2018-09-18T00:44:52+00:0004.09.2018|Tipps & Ratgeber|

Über den Autor:

Philipp Schild
Philipp Schild ist begeisterter Rennrad-Fahrer und seit 2013 bei GEKKO. Als Sales-Mitarbeiter erstellt er individuelle Angebote, die typischer Weise aktuelle Hardware, passende Softwarelizenzen und Dienstleistungen unserer IT-Techniker umfassen. In diesem Video erzählt er von den abwechslungsreichen Tagen bei GEKKO und was ihm daran am besten gefällt.

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