Laptops 2017: das sind die Favoriten des US-Magazins WIRED

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Beim Einkauf von neuen Notebooks ist die Auswahl groß und die Vergleichsrallye dementsprechend aufwändig. Wichtig ist daher, von Anfang an die spezifischen Anforderungen der Geräte genau festzulegen. So scheiden oft scheinbar gute Geräte anhand der vordefinierten Kriterien aus und am Schluss kommt eine brauchbare Shortlist zustande.

In diesem Auswahlprozess können Bewertungen von renommierten Magazinen wie dem US-Technologie-Magazin WIRED nützlich sein – auch wenn hier die private Nutzung im Fokus steht. WIRED testet regelmäßig die neuesten Laptops auf Herz und Nieren. Mitte Juni hat das Magazin in seiner US-Ausgabe die Liste seiner 12 Top-Favoriten auf Basis der Gerätetests der vergangenen Monate veröffentlicht. Demnach sind die 12 besten Notebooks des bisherigen Jahres folgende Geräte (in der Reihenfolge von WIRED):

Apple MacBook Pro mit Touch Bar

Das neue MacBook Pro wird in drei Varianten ausgeliefert: zwei 13“ und ein 15“ Modell. Das neue Top-Gerät von Apple wurde allgemein eher kritisch beurteilt. So wurde der Verzicht auf sämtliche Anschlüsse mit Ausnahme von vier Thunderbolt 3 Ports (USB-C Standard) ebenso kritisiert wie der selbst für Apple saftige Preis: mit Touch Bar ab 1.999,- EUR aufwärts. Günstiger gibt es das neue MacBook Pro nur ohne Touch Bar – doch genau die innovative Adaption der Touch-Steuerung für den Laptop dürfte es WIRED angetan haben. Die Touch Bar habe viel Potenzial für künftige Funktionen und werde den Workflow am MacBook Pro verändern.

Fazit: Wer einen Laptop haben will, der einen Ausblick auf zukünftige Workflows und Features gibt, ist hier richtig. Wer mit den derzeitigen Features gut auskommt und nicht darauf aus ist, sich eine völlig neue Arbeitsweise anzueignen, ist mit anderen Geräten besser beraten.

Den WIRED Review zum Apple MacBook Pro mit Touch Bar gibt’s hier in englischer Sprache zum Nachlesen.

Microsoft Surface Book

Mit dem Surface Book hat Microsoft einen edlen 2-in-1-Laptop im Rennen, dessen 13,5“ PixelSense Touchscreen von der Tastatur abgekoppelt werden kann und dann als Tablet dient. In Medien und Blogs wurde das Windows 10 Premium-Gerät aus dem Haus Microsoft sehr positiv aufgenommen. In Sachen Innovation und Look & Feel schließt Microsoft damit zu Apple auf. Allerdings kostet der Spaß auch dementsprechend: Das Surface Book inklusive Windows 10 Pro und Surface-Stift für handschriftliche Notizen oder Zeichnungen ist im oberen Preissegment angesiedelt. Die kleinste Version mit einem Intel Core i5 Prozessor ist ab 1.529,- EUR zu haben.

Fazit: Wenn ein Tablet die Anforderungen erfüllt, sind wahrscheinlich Geräte wie das Surface Pro oder ähnliche 2-in-1-Varianten eine günstigere Wahl. Wenn ein leistungsstarker Laptop als Arbeitsgerät mit zusätzlicher Tablet-Funktionalität gefragt ist, dann ist das Surface Book eine stilsichere und repräsentative Wahl mit hohem Style-Faktor.

Den WIRED Review zum Microsoft Surface Book gibt’s hier in englischer Sprache zum Nachlesen.

Lenovo ThinkPad X1 Carbon

Bei Business-Notebooks ist das ThinkPad von Lenovo eine bekannte Marke. Das X1 Carbon 2017 ist bereits die 5. Generation und Lenovo folgt hier dem Grundsatz „If it ain’t broke, don’t fix it“. Das Lenovo X1 Carbon ist ein ideales Arbeitsnotebook mit 14“-Full-HD-Bildschirm, geringem Gewicht, hoher Rechenleistung, zahlreichen Anschlüssen und laut WIRED deutlich verbesserter Akku-Laufzeit. Je nach Ausstattung und Anbieter startet das X1 Carbon bei etwa 1.500,- EUR.

Fazit: Hochwertiges Business-Notebook mit elegantem und funktionalem Design im oberen Preissegment.

Den WIRED Review zum Lenovo ThinkPad X1 Carbon gibt’s hier in englischer Sprache zum Nachlesen. Einen deutschsprachigen Testbericht der PC-Welt finden Sie hier.

Dell XPS 13

Das Ultrabook von Dell wurde von WIRED sogar zum besten Laptop des Jahres 2016 gekürt. Dieses Urteil bestätigen auch zahlreiche Testberichte in anderen Medien. Dell hat das Ultrabook in der 7. Generation weiter verbessert und bietet es in mehreren Varianten mit Windows 10 und Ubuntu 16.04 an. Der Startpreis liegt bei 1.350 Euro für das Modell mit Intel Core i5.

Fazit: Kompaktes Ultrabook von Dell, das mit guter Performance, zahlreichen Anschlüssen und langer Akku-Laufzeit ebenso wie mit stilsicherem Design überzeugt.

Einen ausführlichen Testbericht zum Dell XPS 13 gibt es auf Golem.de zu lesen.

Razer Blade Pro

Das Razer Blade Pro ist ein High-End Gaming-Laptop vom Feinsten. Der Laptop ist als Ersatz für einen kompletten Desktop-Gaming-PC konzipiert und ist dementsprechend im obersten Preis- und Performance-Bereich positioniert. Das Razor Blade Pro wird zu einem stolzen Preis ab 4.199,- EUR angeboten.

Fazit: Heißer Scheiß für wahre Gaming-Freaks, die sich Luxusausstattung und einen mobilen Gaming-PC leisten können und wollen.

Einen ausführlichen Testbericht zum Razer Blade Pro inklusive Blick auf Gaming-Benchmarks gibt es auf Notebookcheck.com zu lesen.

AVADirect Avant P750DM2-G

Ebenfalls ein Gaming-Laptop – allerdings in einem eher erschwinglichen Preissegment ab 1.469,- US-Dollar. Wie die Preisangabe bereits vermuten lässt, ist das Gerät hierzulande nicht oder nur über Umwege käuflich zu erwerben.

Wer dennoch Interesse daran hat: Den WIRED Review zum AVADirect Avant P750DM2-G gibt’s hier in englischer Sprache zum Nachlesen.

Apple MacBook

Im Gegensatz zum neuen MacBook Pro steht das einfache MacBook unter dem Motto „Weniger ist mehr“. Das MacBook ist demnach die richtige Wahl, für User die ihren Laptop auf den neuesten Stand upgraden, aber nicht die gewohnte Nutzung auf den Kopf stellen wollen. Auffälligste äußerliche Neuerung ist laut WIRED die neu erhältliche Farbe Roségold. Aber auch hier sollte nicht vergessen werden: Es gibt nur einen einzigen USB-C Anschluss und – anders als beim iPhone 7 – noch eine klassische Kopfhörerbuchse. That’s it. Daran gewöhnt man sich schnell, schreibt WIRED. Wir empfehlen trotzdem: Den Adapter für die fehlenden Peripherie-Anschlüsse gleich mitbestellen.

Fazit: Wer mit seinem alten Mac zufrieden ist, aber ein schnelleres und moderneres Gerät braucht, ist hier richtig.

Den WIRED Review zum Apple MacBook gibt’s hier in englischer Sprache zum Nachlesen.

Acer Swift 7

Der Swift 7 ist laut Hersteller Acer mit 9,98 mm das dünnste Notebook der Welt. Diese Einschätzung bestätigt auch WIRED: Wenn Mobilität heißt, dass man das Ding in die Tasche stecken kann, dann ist der Swift 7 nur schwer zu schlagen. Trotz der eher bescheidenen Specs liefert der Laptop eine überraschend gute Performance. Und auch das Design kann sich sehen lassen. Die Futurezone sieht in dem Gerät einen gelungen Versuch „Designerstück und Arbeitsgerät in einem“ zu sein, wenn man die Arbeit auf Office-Tätigkeiten beschränkt.

Den WIRED Review zum Acer Swift 7 gibt’s hier in englischer Sprache zum Nachlesen. Ein aufschlussreicher Testbericht der Futurezone ist hier in deutscher Sprache zu finden.

Lenovo Yoga Book

Für WIRED ist das Yoga Book von Lenovo kein 2-in-1-Gerät, sondern „vier oder mehr Nutzungsvarianten in einem Paket“. Doch es ist nicht jedermanns Sache. Das Convertible mit seiner futuristischen Halo-Tastatur ermöglicht eine sehr dünne Bauform. Die Eingabe ist auch mit einem Stylus möglich. Mit 10“-Display und Android 6.0 als Betriebssystem ist es schon ab 449,- EUR zu haben, mit Windows 10 Pro ab 535,- EUR.

Fazit: Das ultradünne Yoga Book vereint Tablet, Laptop und Smartphone zu einem innovativen Stück digitalem Lifestyle.

Den WIRED Review zum Lenovo Yoga Book gibt’s hier in englischer Sprache zum Nachlesen. Einen ausführlichen Testbericht zum Yoga Book in deutscher Sprache bietet giga.de.

HP Chromebook 13

Mit dem HP Chromebook 13 ist es HP gelungen ein Chromebook zu liefern, das nicht nur günstig ist. Das Chromebook 13 ist laut WIRED ein Premium-Gerät und ein Business-Laptop, der alle Anforderungen des durchschnittlichen Users zu einem optimalen Preis-Leistungsverhältnis erfüllt. Der Startpreis liegt je nach Ausstattung und Anbieter bei rund 550,- EUR.

Fazit: Performance und Design zu einem optimalen Preis-Leistungsverhältnis.

Den WIRED Review zum HP Chromebook 13 gibt’s hier in englischer Sprache zum Nachlesen. Einen ausführlichen Testbericht zum Chromebook 13 liefert Notebookcheck.com in deutscher Sprache.

Microsoft Surface Laptop

Der Surface Laptop ist ein hervorragendes Notebook mit fantastischem Design, das klar heraussticht. Das Material über Tastatur und Trackpad fällt auf: Alcantara ist ein wildlederartiges Polyester. Sieht gut aus. Aber WIRED hat Zweifel, ob das auch lange so bleiben wird. Großes Manko des Gerätes: Es wird mit dem Betriebssystem Windows 10 S ausgeliefert. Erst ein Upgrade auf Windows 10 Pro macht das Gerät zu einem „waschechten Laptop“. Auf Performance und Akku hat das Upgrade laut WIRED keinen Einfluss.

Fazit: Die Specs können sich mit jedem anderen Windows-Laptop der 1.000-Euro-Preisklasse messen. Der Surface Laptop ist gut für massenweise Browser-Tabs und Office-Dokumente ohne Ende, aber eher nicht für Video-Rendering und High-End-Gaming.

Den WIRED Review zum Microsoft Surface Laptop gibt’s hier zum Nachlesen – diesmal sogar in deutscher Sprache.

HP Spectre X360 13

Mit dem neuen Spectre X360 13 liefert HP ein vollständiges Upgrade der bisherigen Spectre x360-Modelle. Das Aluminiumgehäuse ist um fast zwei Zentimeter dünner als beim letzten Modell, das Gewicht deutlich reduziert. Verbessert wurden auch die GPU-Leistung, der Bildschirm und die Akku-Laufzeit. HP folgt damit einmal mehr dem Prinzip, erfolgreiche Modelle kontinuierlich an den neuesten Stand der Technologie anzupassen.

Fazit: Das Ultrabook von HP ist das bisher beste Spectre Convertible-Gerät. Damit bleibt HP im Rennen mit konkurrierenden Ultrabooks wie Lenovo Yoga Book und Dell XPS 13. Nicht mehr und nicht weniger.

Den WIRED Review zum HP Spectre X360 13 gibt’s hier in englischer Sprache zum Nachlesen. Auch Notebookcheck.com hat dem HP Spectre X360 13 einen ausführlichen Testbericht gewidmet.

2017-08-24T00:14:53+00:00 24.08.2017|IT-Trends, Tipps & Ratgeber|

About the Author:

Marcus Weixelberger
Seit 20 Jahren ist Marcus Geschäftsführer und Mitgründer der GEKKO. Er liebt es den IT-Trends auf den Fersen zu sein und über wirtschaftliche Fakten des IT-Wesens zu berichten. Wollen Sie wissen wie die IT der Zukunft aussieht? Fragen Sie Marcus!

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