Standard-Software oder Eigenentwicklung? Die 7 wichtigsten Faktoren für die richtige Entscheidung

Maßanzug oder Stangenware? Ob eine maßgeschneiderte Individuallösung oder eine Standard-Software die richtige Wahl für Ihr Unternehmen ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Standard-Software oder Individual-Software? Gut aussehen können Sie in beiden. Die Antwort auf die Frage hängt vor allem davon ab, was Sie vorhaben. Die Entscheidung für eine Business-Applikation läuft ähnlich: Ob sich eine maßgeschneiderte Eigenentwicklung (Individual-Software) auszahlt oder eine standardisierte Lösung (Standard-Software) die Anforderungen abdeckt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Wir haben die beiden Optionen anhand folgender Kriterien verglichen:

Standard-Software

> Kosten:
Geringe Initialkosten, laufende Lizenzkosten, relativ gut kalkulierbar

Individual-Software

> Kosten:
Hohe Initialkosten; keine Lizenzkosten, aber künftige Entwicklungskosten sind schwer kalkulierbar und sollten nicht unterschätzt werden.

> Zeitfaktor:
Schnelles Erstergebnis, rascher Start.

> Zeitfaktor:
Lange Entwicklungsphase bis zur Erstversion.

> Funktionen & Prozesse:
Standard-Lösungen geben Prozesse und Workflows vor, viele Funktionen sind bereits integriert und können an die eigenen Geschäftsprozesse angepasst werden. Standard-Software bietet meist ein breites Spektrum an Funktionen und Anwendungsszenarios. Daher sind sie oft überdimensioniert und unspezifisch.

> Funktionen & Prozesse:
Die eigenen Geschäftsprozesse können maßgeschneidert und passgenau in der Individuallösung abgebildet werden. Im Optimalfall bietet das Unternehmen dadurch seinen Kunden einen einzigartigen Service auf Basis einer schlanken und effizienten IT-Infrastruktur an.

> Betrieb & Wartung:
Der Hersteller liefert (mehr oder weniger) regelmäßig System-Updates und Patches. Bei Schnittstellen, Plugins und Erweiterungen kann immer wieder Entwicklungsaufwand für die Anpassung an die neue Version entstehen.

> Betrieb & Wartung:
Probleme können jederzeit selbst behoben werden, weil die Rechte und das Know-how dafür im Unternehmen vorhanden sind. Es besteht jedoch die Gefahr von „technischen Schulden“, d.h. im Worst Case können durch Insellösungen und schlechte Umsetzung laufend Mehrkosten und Aufwände im Vergleich zu innovativen Standard-Lösungen auf Basis neuer Technologien entstehen.

> Abhängigkeiten:
Unternehmen ist abhängig vom Hersteller, z.B. keine Möglichkeit das Produkt weiter zu verwenden, wenn Support eingestellt wird.

> Abhängigkeiten:
Keine Abhängigkeit vom Hersteller, aber mitunter vom Entwicklerteam, z.B. wenn die Entwickler das Unternehmen verlassen oder die Basis-Technologie von neuen Alternativen abgelöst wird.

> Zukunftssicherheit:
Standard-Software wird meist von großen Herstellern angeboten: Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass die Lösung in Zukunft weiterentwickelt wird, also technologisch up-to-date und kompatibel mit technologischen Neuerungen bleibt.

Das technologische Know-how für Betrieb und Wartung ist relativ einfach verfügbar.

> Zukunftssicherheit:
Eigenentwicklungen bergen ein relativ hohes Risiko in sich, fehlzuschlagen oder in einer technologischen Sackgasse zu enden (z.B. wenn auf eine Technologie gesetzt wurde, die sich nicht durchsetzt).
In diesem Fall wird mit der Zeit auch das technologische Know-how für Weiterentwicklung, Betrieb und Wartung immer schwerer verfügbar.

> Qualität:
Die Qualität einer Standard-Lösung ist von Anfang an relativ hoch, weil viele Probleme bereits beseitigt wurden. Allerdings darf zu Beginn auch der Aufwand für die Konfiguration des Standardproduktes nicht unterschätzt werden.

> Qualität:
Die Qualität einer Eigenentwicklung wird erst mit der Zeit besser, weil die Lösung selbst optimiert werden muss und Bugfixes Zeit in Anspruch nehmen.

Standard-Software

> Kosten:
Geringe Initialkosten, laufende Lizenzkosten, relativ gut kalkulierbar

> Zeitfaktor:
Schnelles Erstergebnis, rascher Start.

> Funktionen & Prozesse:
Standard-Lösungen geben Prozesse und Workflows vor, viele Funktionen sind bereits integriert und können an die eigenen Geschäftsprozesse angepasst werden. Standard-Software bietet meist ein breites Spektrum an Funktionen und Anwendungsszenarios. Daher sind sie oft überdimensioniert und unspezifisch.

> Betrieb & Wartung:
Der Hersteller liefert (mehr oder weniger) regelmäßig System-Updates und Patches. Bei Schnittstellen, Plugins und Erweiterungen kann immer wieder Entwicklungsaufwand für die Anpassung an die neue Version entstehen.

> Abhängigkeiten:
Unternehmen ist abhängig vom Hersteller, z.B. keine Möglichkeit das Produkt weiter zu verwenden, wenn Support eingestellt wird.

> Zukunftssicherheit:
Standard-Software wird meist von großen Herstellern angeboten: Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass die Lösung in Zukunft weiterentwickelt wird, also technologisch up-to-date und kompatibel mit technologischen Neuerungen bleibt.

Das technologische Know-how für Betrieb und Wartung ist relativ einfach verfügbar.

> Qualität:
Die Qualität einer Standard-Lösung ist von Anfang an relativ hoch, weil viele Probleme bereits beseitigt wurden. Allerdings darf zu Beginn auch der Aufwand für die Konfiguration des Standardproduktes nicht unterschätzt werden.

Individual-Software

> Kosten:
Hohe Initialkosten; keine Lizenzkosten, aber künftige Entwicklungskosten sind schwer kalkulierbar und sollten nicht unterschätzt werden.

> Zeitfaktor:
Lange Entwicklungsphase bis zur Erstversion.

> Funktionen & Prozesse:
Die eigenen Geschäftsprozesse können maßgeschneidert und passgenau in der Individuallösung abgebildet werden. Im Optimalfall bietet das Unternehmen dadurch seinen Kunden einen einzigartigen Service auf Basis einer schlanken und effizienten IT-Infrastruktur an.

> Betrieb & Wartung:
Probleme können jederzeit selbst behoben werden, weil die Rechte und das Know-how dafür im Unternehmen vorhanden sind. Es besteht jedoch die Gefahr von „technischen Schulden“, d.h. im Worst-Case können durch Insellösungen und schlechte Umsetzung laufend Mehrkosten und Aufwände im Vergleich zu innovativen Standard-Lösungen auf Basis neuer Technologien entstehen.

> Abhängigkeiten:
Keine Abhängigkeit vom Hersteller, aber mitunter vom Entwicklerteam, z.B. wenn die Entwickler das Unternehmen verlassen oder die Basis-Technologie von neuen Alternativen abgelöst wird.

> Zukunftssicherheit:
Eigenentwicklungen bergen ein relativ hohes Risiko in sich, fehlzuschlagen oder in einer technologischen Sackgasse zu enden (z.B. wenn auf eine Technologie gesetzt wurde, die sich nicht durchsetzt).

In diesem Fall wird mit der Zeit auch das technologische Know-how für Weiterentwicklung, Betrieb und Wartung immer schwerer verfügbar.

> Qualität:
Die Qualität einer Eigenentwicklung wird erst mit der Zeit besser, weil die Lösung selbst optimiert werden muss und Bugfixes Zeit in Anspruch nehmen.

Vor der Entscheidung die richtigen Fragen stellen

Um die richtige Entscheidung zu treffen, müssen zuvor die Anforderungen und Ziele genau analysiert werden: Stellen Sie sich dabei die Frage, was die spezifische Stärke Ihres Unternehmens ist.

Welche Daten stehen Ihnen zur Verfügung und wie können Sie daraus einen individuellen Service bzw. eine nützliche Funktion für Kunden generieren? Können Sie mit einer speziellen Funktion einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Ihren Mitbewerbern erzielen?

In diesem Fall ist eine individuelle Eigenentwicklung sinnvoll. Oft ist es aber auch effektiver, zwei bis drei Jahre mit einer Standard-Software zu arbeiten. So sammeln Sie Erfahrung, lernen die spezifischen Anforderungen kennen und wissen, welche Funktionen und Prozesse bereits abgedeckt werden und welche nicht. Außerdem minimieren Sie dadurch auch das grundsätzlich hohe Risiko einer Individuallösung, in einem Fehlschlag zu enden. Ein solches Entwicklungsprojekt erfordert ein gutes Projektmanagement und eine gewisse Erfahrung.

Deckt eine verfügbare Standard-Software die allermeisten Must-haves und Need-to-haves ab? Können die standardisierten Prozesse gemäß Ihren Anforderungen konfiguriert werden? Bieten Schnittstellen die Möglichkeit, spezifische Funktionen mittels Plugin abzubilden?

Dann ist die Standard-Software die bessere Wahl. Das gilt auch, wenn ein Schnellstart für das Unternehmen ein wichtiges Kriterium ist.

Wir sind gerne für Sie da!

Egal ob Standard- oder Individuallösung, der Ablauf eines Entwicklungsprojektes ist sehr wichtig. GEKKO unterstützt Sie gerne bei der Analyse Ihrer Anforderungen wie auch bei der Implementierung Ihrer Entscheidung. Wir stehen Ihnen für ein unverbindliches Beratungsgespräch zur Verfügung und freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

zum kostenlosen Beratungsgespräch
2017-05-20T15:55:15+00:00 02.05.2017|IT-Services, Tipps & Ratgeber|

Über den Autor:

Johannes Kunschert
Als Mitgründer der GEKKO und Vater von 7 Kindern, ist Projektmanagement sein zweiter Name. Dank seiner 20-jährigen IT-Erfahrung ist Jo Experte in der Abwicklung professioneller IT-Betreuung. Fordern Sie ihn einfach heraus!

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