Ein IT-Ausfall kann richtig teuer werden

Ein IT-Ausfall ist heute für viele Unternehmen einer der schlimmsten Albträume. Und tatsächlich kommt der Veeam Availability Report 2017 zu dem Ergebnis: IT-Ausfälle kosteten Unternehmen 2016 im Schnitt 20,4 Millionen Euro pro Jahr. Je größer das Unternehmen, desto größer der finanzielle Schaden durch IT-Ausfälle.

Ausfälle und Datenverluste lassen sich allerdings nicht genau beziffern, denn sie haben auch Folgen immaterieller Natur, deren Einbußen sich nicht genau zuordnen lassen. Diese Folgen sind deswegen allerdings nicht weniger geschäftsschädigend.

IT-Ausfall: Mögliche Folgen

In diesen Bereichen richten Systemausfälle Schaden an:

  • Direkter Umsatzverlust, wenn ein Unternehmen während oder nach einem IT-Ausfall nicht geschäftsfähig ist.
  • Im schlimmsten Fall büßt Ihr Unternehmen gar Marktanteile ein.
  • Datenverlust oder mögliche Datenmanipulation durch einen IT-Ausfall kann die gesamte Existenz eines Unternehmens gefährden.
  • Schadensersatzanforderungen und Konventionalstrafen: Je nachdem, in welcher Branche Sie tätig sind, können Ihnen auch massive rechtliche Konsequenzen durch einen IT-Ausfalls drohen.
  • Personalkosten: Auch wenn Mitarbeiter während oder nach einem IT-Ausfall nicht produktiv arbeiten können, laufen ihre Gehälter und Löhne weiter. Hinzu kommen die Personalkosten für Überstunden interner oder den Einsatz externer IT-Mitarbeiter, die entstandene System-Schäden beheben.
  • Ihr Unternehmen büßt durch Systemausfälle seinen guten Ruf als zuverlässiger und glaubwürdiger Partner ein. Daraus können sogar langfristige Imageschäden entstehen.

Wie beugen Sie Systemausfällen vor und schützen sich vor deren Folgen?

  • Regelmäßig Daten sichern: Sichern Sie alle Daten regelmäßig, am besten in Echtzeit und mehrfach auf redundanten Systemen. Das funktioniert heutzutage schon exzellent mit automatischen Systemen, so dass Sie dadurch nicht in Ihrem Alltagsgeschäft ausgebremst werden. Lagern Sie mindestens ein Exemplar der Datensicherung auch räumlich aus, damit die Kopien auch im Fall eines Feuers oder Einbruch-Diebstahls sicher erhalten bleiben.

  • Alternative Arbeitsprozesse entwickeln und proben: Machen Sie sich für den Notfall so unabhängig wie möglich von funktionierenden IT-Systemen. Investieren Sie Zeit und Hirnschmalz in die Entwicklung von Möglichkeiten, wie Sie Ihr Business im Falle eines Systemausfalls möglichst störungsfrei weiterführen können.

  • Kümmern Sie sich frühzeitig um zuverlässige Hilfe für den Notfall. Sich Hilfe für einen IT-Ausfall erst zu suchen, wenn der Notfall bereits eingetreten ist, kann sich verheerend auf Dauer und Kosten der Schadensbehebung auswirken. Treffen Sie Vereinbarungen mit Systemhäusern oder IT-Services, damit Sie im Notfall Hardware schnell ersetzen können und softwareseitig Hilfe bekommen.

  • Aktuelle Sicherheitsprogramme nutzen: Virenschutz mit automatisiertem Update, Schutz vor Spam-Mails und die Absicherung des Netzwerks durch eine Firewall sind Grundlagen, ohne die es nicht geht. Auch wenn das nervig ist und Sie im Alltag manchmal ausbremst: Viren und Trojaner können innerhalb kürzester Zeit sämtliche Daten vernichten und Ihr komplettes Unternehmen lahmlegen.

  • Transparente Krisen-Kommunikation: Sollte ein IT-Ausfall Ihr Unternehmen doch einmal erwischen: Kommunizieren Sie diesen Ausfall sehr offensiv und transparent. Ihr Imageschaden würde durch Vertuschungs- oder Verdunklungsversuche erheblich höher.

  • Schließen Sie Versicherungen gegen Datenverlust und deren finanzielle Folgen ab.

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2017-11-29T13:58:58+00:0029.11.2017|IT-Services|

Über den Autor:

Daniel Fasching
Als Leiter der IT-Services bei GEKKO ist er Spezialist in der Strukturierung von IT-Infrastruktur. Seine Leidenschaft zu IT-Projektmanagement spiegelt sich in seinem breitem Know-How wieder. Spätestens ab der zweiten Tasse Kaffee arbeitet er nach der Devise „Geht nicht, gibt’s nicht!“

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