Life-Cycle Management in der IT

Life Cycle

Heute sind ständige Veränderungen im Unternehmensbereich an der Tagesordnung. Fusionen, Outsourcing sowie neue gesetzliche Bestimmungen erfordern rasche Anpassungen an unsere IT-Lösungen.

Im Zuge dessen stellt sich die Frage, wie lang macht es Sinn eine bestehende Hard/Software-Lösung im Unternehmen zu erhalten?

Asset Life-Cycle-Management

Ein oft unterschätztes Thema, welches in die unternehmerische Strategie miteinfließen sollte, ist der Asset Life Cycle.

Denn während der materielle Wert bestehender Lösungen sinkt, steigt die Anforderung durch immer wertvollere und größere Datenbestände, die verarbeitet werden.

Die Anschaffungskosten sollten durch lange Nutzung weitestgehend amortisiert werden. Jedoch schmälern Faktoren wie steigende Wartung oder Downtimes die Produktivität der Mitarbeiter und somit den Return of Invest.

Auch das Thema Sicherheit, vor allem in Bezug auf sensible Daten, kann zu einem kostenintensiven Stolperstein werden und darum sollte man sich folgende Fragen stellen.

  • Welchen Wert hat die aktuelle Lösung für den Betrieb und das Business?

  • Gibt es bereits weitaus effizientere und auch günstigere Systeme, die auch mehr leisten?

  • Wann ist der ideale Zeitpunkt für einen Wechsel?

Es geht um Kriterien wie die Größe des Unternehmens, Mitarbeiter sowie Anzahl und Entfernung der Standorte.

Diese Schwerpunkte führen Unternehmer immer wieder zu einem probaten Mittel, dem Asset-Lifecycle-Management, welches sich mit Guidelines für die Analyse bestehender Assets, neuer Beschaffung, Beratung, Betrieb sowie der Stilllegung und Entsorgung beschäftigt.

Es gibt bereits unzählige Lösungen in Form eines Asset-Cycle-Managements beispielsweise von Oracle, IBM oder auch Bell Microsystems.

Die Kriterien im Asset Life-Cycle-Management

Unabhängig vom Hersteller gibt es folgende Punkte, die in einem Management-System analysiert werden.

Asset Life-Cycle-Management

Beurteilung und Bewertung von Assets

Ein bestehendes Asset wird nach Kosten bewertet und analog der Zweckmäßigkeit beurteilt.
Der Gerätewert wird aufgenommen und in einer automatischen Inventur mit dem Nutzen fürs Business abgeglichen.

Beratung einholen

Mit der Beratung werden Wege aufgezeigt, in welche Richtung soll es bei der Beschaffung von neuen Assets gehen? Sollen Geräte virtualisiert oder gleich aus der Cloud genutzt werden? Wie können ältere Assets, die noch im Unternehmen bestehen bleiben sollen, mit neuen Technologien kombiniert werden?
Eine gute Planung geht mit der darauffolgenden Anschaffung Hand in Hand.

Die Anschaffung

Wie läuft die Beschaffung ab? Sind langfristige Partnerbeziehungen für diverse Assets sinnvoll (Discounts, Serviceleistungen, Auslagerung des Einkaufs)?

Die Bereitstellung

Bei der Implementierung von neuen Technologien sollten mögliche Probleme im Vorfeld ausgeräumt werden. Dies kann in getrennten nicht produktiven Umgebungen getestet werden um eventuelle Ausfälle und damit verbundene Kosten zu vermeiden.

Der Betrieb und die Wartung

Durch die Automatisierung des Betriebs wie z.B. das Lizenz- & SubscriptionManagement für bestehende Hard- und Software, kann das ideale Timing für den Abtausch von Assets optimal genutzt werden.
Wie lange laufen Serviceverträge zu einer bestehenden Hardware- und Software Lösung und wie hoch sind die Kosten einer Verlängerung im Vergleich zu einer Neuanschaffung?
Eine ordentliche und laufende Dokumentation ist unumgänglich und wird so Teil des Beschaffungsprozesses.

Die Stilllegung:

Wie bei der Bereitstellung bzw. Implementierung neuer Lösungen ist auch die zeitgerechte Planung der Stilllegung notwendig um Ausfallszeiten gering zu halten oder am besten komplett zu vermeiden. Die Produktivität ganzer Geschäftsbereiche kann davon abhängen.

Die Datenvernichtung

Wann und wie werden die Daten von stillgelegten Geräten dauerhaft gelöscht, sind diese Daten bereits zentral vorhanden oder müssen sie noch endgesichert werden, um einen möglichen Datenverlust zu vermeiden?
Gibt es z.B. ein Zertifikat, welches sicherstellt, dass die Vernichtung von Festplatten ordnungsgemäß abgelaufen ist. Hier sind vertrauenswürdige Partner gefragt, eventuell kann der ganze Prozess ausgelagert werden.

Die Entsorgung

Wie sieht es mit der Entsorgung aus, werden diese Geräte eventuell als Ersatzgeräte im Unternehmen behalten? Sollen die Geräte weiterverkauft oder gänzlich entsorgt werden?

Richtiges Asset-Lifecycle-Management spart Kosten

Wird ein Asset-Lifecycle-Management-Modell in einem Unternehmen angewendet, können Betriebe mit der richtigen IT zu adäquaten Kosten versorgt werden. Die Orientierung am Markt und neuen Technologien können viele Chancen für das Business bringen. So kann eine bestehende Anschaffung schneller abgelöst werden als ursprünglich gedacht.

Nutzen Sie den Vorteil eines Lifecycle-Managements und profitieren von optimal genutzten Hardware/Softwarelösungen. Langfristig kann Ihnen diese Methode das ein oder andere Budgetloch stopfen!

Wir lieben Asset-Lifecycle-Management !

Vertrauen Sie bei der Wahl Ihrer IT-Beratung auf unsere jahrzehntelange Erfahrung und kontaktieren Sie uns noch heute für ein kostenloses Beratungsgespräch, bei dem wir auch gerne sämtliche noch offenen Fragen klären!

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2018-09-14T12:18:35+00:0022.07.2018|IT-Services|

Über den Autor:

Philipp Schild
Philipp Schild ist begeisterter Rennrad-Fahrer und seit 2013 bei GEKKO. Als Sales-Mitarbeiter erstellt er individuelle Angebote, die typischer Weise aktuelle Hardware, passende Softwarelizenzen und Dienstleistungen unserer IT-Techniker umfassen. In diesem Video erzählt er von den abwechslungsreichen Tagen bei GEKKO und was ihm daran am besten gefällt.

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